Live-Trips
Bonobo
Die ideale Balance zwischen Wohnzimmer und Club; Electronic, Bass, House, Soul, Funk und Pop lässt Bonobo auf wundersame Art und Weise verschmelzen. Kein Wunder, wollte da Erykah Badu als Stargast auch dabei sein… Bonobo ist am Puls der Zeit.
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Au revoir Simone
Drei fashion-affine It-Girls aus Brooklyn, die irgendwie Underground genug sind, um nicht trivial zu wirken, dabei aber doch so viel Zucker anrühren, dass man seinem Herzen einen anständigen Guss verpassen kann.Das Tollste: Au Revoir Simone sind eine Keyboard-Girlband. Zwischen 2006 und 2010 waren sie u.a. mit Peter Bjorn & John und Air auf Tour und David Lynch outete sich als grosser Fan des New Yorker Trios. Still Night, Still Light war jedenfalls ein großer Wurf im Pop-Geschehen und wir sind gespannt auf ihr neues Album "Move In Spectrums", das sie am 25. September im Stall 6 präsentieren werden.
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Schoolly D
Auf seinen ersten Platten in den 1980er Jahren arbeitete er mit DJ Code Money zusammen. Ihre Stücke zeichneten sich durch elektronische, sparsame und kompromisslose Drum Maschinenorgien aus, die durch extreme elektronische Hall- und Echoräume verfremdet wurden. Stücke wie “PSK” und “Gucci Time” aus dem Jahre 1985 werden gerne als Blaupause des Gangsta Raps genannt. Weitere Hardcore Rap Hymnen wie “Saturday Night”, “Parkside 5-2” oder”King Of New York” zementierten seinen Ruf als talentierten Berichterstatter des urbanen amerikanischen Alltags. Später kam es zur Zusammenarbeit mit KRS One, wodurch Schoolly D politischer wurde und sich der Black Consciousness-Bewegung annäherte, sich jedoch nie dem Mainstream Rap anbiederte. Mit Doodlebug, einer der Mitglieder des so genannten Jazz Hop Trios Digable Planets, wird Schoolly D sein erstes Konzert in der Schweiz überhaupt bestreiten. Vor und nach dem Konzert werden Haitian Star aka Torch und Reezm (Hum Records) die Party rocken.
Exklusiv-Performance nur in der Schweiz
Coco Rosie
Völlig unbeeindruckt von der Aussenwelt tauchen die Casady-Schwestern Bianca und Sierra in ihre ganz eigenen Klangsphären ein und bringen seit nunmehr zehn Jahren in ihrer Musik zusammen, was eigentlich nicht zusammen gehört. Opern-Ausflüge, pop-affine und wunderbar melodiöse Stücke, dank Sierras Opernstimme zart-zerbrechlich und schaurig schön. CocoRosie sind ein Elfenbeinturm des aktuellen Musikgeschehens und haben auch mit ihrem aktuellen Album «Tales Of Grass Widow» etwas geschafft, was nur wenigen gelingt: Absolut unverwechselbar zu bleiben.
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Amon Tobin
Sein Markenzeichen ist der gekonnte Mix verschiedener Stilrichtungen: unter seine schweren, Break- und Drum&Bass Beats mischt er Elemente aus Hip Hop oder Samba und lässt mit diesem musikalischen Potpurri die grossen Clubs der Welt beben. Die Discographie von Amon Tobin umfasst nebst sechs Studioalben zwei Soundtracks zum Kultgame Splinter Cell, etliche Singles und Kollaborationen. Die Audio-Visuelle Liveumsetzung seines 2011er Albums ISAM stellte alles in den Schatten, was bis anhin in Sachen Video-Mapping gesehen wurde und mit seinem neusten Werk Stunt Rhythms, welches er unter dem Pseudonym Two Fingers veröffentlichte, zeigte der begnadete Beatbastler, dass der amerikanische EDM auch unglaublich gut sein kann. Wer eine Legende am Werk sehen will, ist hier genau richtig.